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MBPW 2000: Prämierung der Stufe 1
Preise für zehn Nachwuchs-Unternehmer

Der Münchener Business Plan Wettbewerb 1999/2000 hat seine ersten Preisträger. Am 23.02.2000 wurden die zehn besten der 204 Geschäftsideen aus Stufe 1 des Wettbewerbs von HypoVereinsbank Bereichsvorstand Karl Jung mit jeweils DM 1.000 prämiert.

"Die Rekordbeteiligung von 204 Geschäftsideen ist überwältigend. Der MBPW steht für Innovation, Wagniskultur und Aufbruchstimmung, " so Bayerns Wirtschafts-Staatssekretär Hans Spitzner anlässlich der Preisverleihung. Auch die Branchenverteilung und Beurteilung der Ideen sprechen für Wachstumspotenzial: 68% der eingereichten Business Pläne kommen aus den Boombranchen Internet, lT und Biotech - insgesamt 33% aller Ideen haben gute Chancen auf Finanzierung mit Venture Capital.

Vielversprechende Innovationen
Deutschlands größtes Karriereportal im Internet; Zugriff von jedem Internetanschluss der Welt auf den eigenen PC; ein Gerät zur verletzungsfreien Blutzuckermessung bei Diabetikern; Entwicklung neuartiger Proteine mit einzigartigen Vorteilen für die Medizin... So lauten einige der zehn Geschäftsideen, die in der ersten Stufe ausgezeichnet wurden. Im Vergleich zu den Marktaussichten seien die Geldpreise aber nur "ein motivierendes Taschengeld", so MBPW Geschäftsführer Werner Arndt, "jetzt müssen wir unsere Teams weiter optimal unterstützen." Aus diesem Grunde veranstaltete der MBPW am 16. März erstmals das "Münchener Kapitalforum" für Gründer und Investoren und sorgt auch mit den anderen Coaching- und Informationsveranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs dafür, dass die potentiellen Entrepreneure ihren Business Plan professionell weiterentwickeln können

Grösster regionaler Gründerwettbewerb
Von den über 2300 Interessenten, die sich zum MBPW 1999/2000 angemeldet hatten, reichten 457 Personen in 204 Gründerteams 75% mehr als im Vorjahr, in Stufe 1 des Wettbewerbs ihre Geschäftsidee ein. Herausragend war die Beteiligung der Technischen Universität und der Ludwig-Maximilians-Universität München, aus denen allein 30% der Geschäftsideen und die Hälfte der Preisträger kommen. "Wir sind nicht nur der größte regionale Gründerwettbewerb in Deutschland, wir haben wahrscheinlich auch die besten Businesspläne, " freut sich Geschäftsführer Arndt.
Die Ideen bestechen durch ihre Innovationskraft.

47% kommen aus Internet und lnformationstechnologie, 21% aus der Bio- und Medizintechnik, 12% aus dem Maschinenbau. Die Jury aus 61 Unternehmern und 20 Kapitalgebern ermittelte allein 22 Teams mit einem hervorragenden Markt- und Venture Capital Potential. 66 Gründer haben gute Chancen, ihren Start-up einmal mit Wagniskapital finanzieren zu lassen. 75% der Teams kommen aus der Region München, 8% aus Bayern. 15% aus Deutschland, 2% aus Europa und der Welt. In den letzten drei Jahren sind aus dem MBPW schon über 50 Unternehmen mit mehr als 350 Mitarbeitern hervorgegangen, finanziert mit Venture Capital von mehr als 60 Mio. Mark. "Gerade die wachstumsstarken Gründungen sind entscheidend für Strukturwandel und die Schaffung neuer Arbeitsplätze," so Staatssekretär Spitzner.

Das Gründernetzwerk als Erfolgsgarant
"Erfolgreiche Gründer brauchen Know-how, Kontakte und Kapital. Wir bieten alles aus einer Hand," so MBPW Chef Arndt. Das MBPW-Netzwerk wird immer größer. Beteiligt sind das Bayerische Wirtschaftsministerium, Venture Capitalisten, Business Angels und Wirtschaftsverbände. 15 Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sowie die Sponsoren BMw, Deutsche Bank / DVCG, F.A.Z. und HypoVereinsbank. Unternehmer, Fachberater, und Kapitalgeber betreuen als Coaches die Gründer kostenlos.

Seit dem Start im November 1999 haben rund 2200 Besucher das Lehr- und Veranstaltungsprogramm des MBPW genutzt Teilnahmerekord in Stufe 2 153 Gründer, mehr als je zuvor in der vierjährigen Geschichte des Münchener Business Plan Wettbewerbs, haben in Stufe 2 ihre Businesspläne eingereicht. Am 4. April startet die dritte und letzte Stufe des Wettbewerbs. MBPW-Chef Arndt ruft auch Unternehmerpersönlichkeiten aus der Industrie auf, beim MBPW mitzumachen: "Viele unserer Teams sind stark wissenschaftlich geprägt und suchen Businessprofis für ihr Management. Es lockt ein lukrativer Job. Manche unserer Teams sind die Börsenkandidaten von übermorgen."

Die Siegerteams aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen:

Job Romling (TUM / LMU)
Ziel: Das Karriereportal im Internet. Junges studentisches lnternet-Startup aus der Münchner Theresienstraße entwickelt innovatives Karriere Planning - Tool für Studenten und Jungakademiker. Das Unternehmen, das bereits die größte Datenbank karrierebezogener Firmenprofile deutschlandweit aufgebaut hat und im letzten Jahr 65.000 damit bestückter CD-ROMs gratis an Jungakademiker vertrieben hat, wird noch in diesem Jahr in weitere europäische Länder expandieren.

Termine:
Prämierung Stufe 2:
17. Mai 2000
Abgabe Business Pläne für Stufe 3: 5. Juni 2000

Kontakt:
MBPW GmbH
E-Mail: info@mbpw.de
Internet: http://www.mbpw.de

Quelle: FNT aktuell, Ausgabe März 2000

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