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Wie funktionieren Jobbörsen?
Jobbörsen finanzieren sich über verschiedene Modelle. Für
die Bewerber ist die Teilnahme immer kostenlos. Faustregel:
Je mehr Zusatzdienstleistung, umso teurer ist die Suche übers
Internet.
Romling.com ist auch eine Stellenbörse, aber eine, die sich
ausschließlich an Studenten und Absolventen wendet. Grundlage
ist eine Adressdatenbank mit den Profilen von derzeit etwa
1000 Unternehmen.
Das Start-up-Unternehmen setzt auf Beziehungspflege: "Unsere
CD ist schon für Studenten der ersten Semester nützlich -
dann zum Beispiel, wenn sie ihr erstes Praktikum suchen. Das
ist eine gute Möglichkeit für das Unternehmen, schon frühzeitig
Kontakte zu den späteren Absolventen zu knüpfen und sich als
toller Arbeitgeber zu repräsentieren" sagt Bernhard Rauscher,
Vorstandvorsitzender des jungen Start-ups. Das Romling-Team
will seinen Nutzern ein Hilfsmittel bieten, dass sie ihr Studium
lang begleitet. Deshalb gibt es auch eine Rubrik Karriere-Talk,
in der Firmen Tipps und Infos rund ums Thema Bewerbung geben.
Jobs, Praktika, Diplomarbeiten und Karrierechancen: Je detaillierter
und transparenter eine Firma sich gibt, um so besser sind
ihre Chancen, die studentische Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Prinzipiell ist der Eintrag auf der Karriere-CD, die von Romling.com
bundesweit an alle Universitäten kostenlos verteilt wird,
gratis. Nur wer eine Image-Anzeige will, an den Karrieretalks
oder an anderen Dienstleistungen von Romling, teilnehmen möchte,
muss zahlen.
Markt&Technik Ausgabe 46/2000 vom 10.11.2000
Die Wochenzeitung für Elektronik und Informationstechnik
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